Barthaare sind ein ganz natürlicher Teil des Menschen und seiner allgemeinen Körperbehaarung. Die Körperbehaarung folgt jedoch einem ganz anderen biologischen Schema als die Kopfbehaarung, die übrigens nicht zur Körperbehaarung zählt.

Bartwuchs BiologieDer gesamte Körper ist bis auf wenige Ausnahmen von Vellushaar bedeckt. Das Vellushaar ist marklos und unpigmentiert und ähnelt einem Flaum. Während und nach der Pubertät beginnt sich die Körperbehaarung zu verändern. Durch die vermehrte Ausschüttung des Androgen Testosteron, ein Sexualhormon, wird das Vellushaar geschlechtsspezifisch. Da der Mann wesentlich mehr Testosteron produziert, wachsen bei ihm Barthaare, Brusthaare und eine stärkere Behaarung an den Armen und Beinen. Neben dem Geschlecht beeinflussen auch die Genetik und der Hormonhaushalt das Wachstum der Körperbehaarung und damit auch den Bartwuchs.

 

Bartwuchs ab der Pubertät

Bartwuchs PubertätDie Gesichtsbehaarung beim Mann entwickelt sich ab der Pubertät, wobei interessant ist, dass der Bartwuchs bis zur vollen Ausprägung wesentlich länger braucht als z.B. die Schambehaarung. Der Bartwuchs startet etwa ab dem 14. Lebensjahr und kann bei einigen Männern bis zum 25. Lebensjahr dauern. Was zunächst als weicher Flaum beginnt, entwickelt sich mit den Jahren zu härteren Barthaaren. Nicht jeder Mann ist zufrieden mit seinem Bartwuchs, denn die Genetik, der Hormonhaushalt oder Verletzungen und Narben können zu einem spärlichen Bartwuchs führen.

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Der Bartwuchs im Laufe der Evolution

Bartwuchsmittel EvolutionIm Laufe der Jahrtausende hat sich die Körperbehaarung und auch der Bartwuchs des Mannes verändert. Vermutlich sind zwei Ursachen für die Veränderung verantwortlich. Durch starke körperliche Aktivitäten wird die Produktion von Testosteron angeregt. Diese Aktivitäten haben aber zunehmend abgenommen. Der Mensch muss nicht mehr jagen, um sein Überleben kämpfen und lebt allgemein sehr viel ruhiger. Dementsprechend ist auch die Testosteronproduktion zurückgegangen und die extrem starken Vollbärte sind seltener geworden. Hinzu kommt, dass der Bart in Europa nicht mehr als Schutz gegen Kälte und Parasiten gebraucht wird. Möglicherweise ging der Bartwuchs auch verloren, weil der Mensch zu sprechen begann und die Fähigkeit erlernte die Mimik seines Gegenübers zu analysieren.

 

Ethnische Unterschiede des Bartwuchses

Bartwuchs Biologie SüdländerNeben den bereits genannten Gründen der Evolution, gibt es starke ethnische Unterschiede im Bartwuchs. Interessant ist zum Beispiel, dass Europäer und Araber einen weit stärkeren Bartwuchs als Schwarzafrikaner haben. Japaner, Chinesen, Mongolen und Sibirer und auch Indianer haben noch weniger Bartwuchs. Die Ausprägung des Bartwuchses ist ganz sicher auf evolutionäre Anpassungsprozesse zurückzuführen, die im Laufe der Menschheitsentwicklung stattgefunden haben. Aber das ist nur eine Antwort auf die ethnischen Unterschiede, denn Wissenschaftlicher haben verschiedene Antworten auf diese Frage.

 

Kulturelle Aspekte des Bartwuchses

Kulturelle Unterschiede BartwuchsDer Bartwuchs wird stark von kulturellen Aspekten geprägt, die international sehr unterschiedlich ausfallen. Wird der Bart in einigen Kulturen als Geschlechtsmerkmal offen zur Schau getragen und symbolisiert er dort die Männlichkeit, gilt in anderen Kulturen der haarlose Körper als das Ideal. Auch die Religionen beeinflussen die Bartformen. Heute noch zu sehen im Judentum und im Islam. Aber auch im Sikkhismus und in der Rastafari-Bewegung wird aus religiösen Gründen Bart getragen. Im Christentum hatte der Bart noch nie eine wesentliche Bedeutung. Hier gaben eher Herrscher vor, wie die Gesichtsbehaarung des Mannes auszusehen hatte.

In den Industrienationen ist seit einigen Jahren deutlich zu beobachten, dass eine zunehmende Tendenz zum haarlosen Körper entsteht. Nicht nur der Bart muss weichen, um dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen, auch die Brustbehaarung des Mannes wurde zunehmend als unattraktiv empfunden. Aber auch dieser Trend kann und wird sich wieder ändern, wie man aktuell deutlich sehen kann. Mann trägt wieder Bart und kann dies in ganz unterschiedlichen Bartformen tun. Wichtig war und ist in allen Epochen des Barttragens, die Pflege des Bartes, denn eines war noch nie modern. Ein ungepflegter Bart, ganz egal in welcher Form er getragen wurde. So mancher Bartträger kümmert sich nicht um Mode und Epochen. Er trägt seinen Bart, weil er ihn schön findet und als Teil seiner selbst befindet. Und genauso sollte es auch sein, denn Bart ist Individualität und ganz persönlicher Stil.

 


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Ben