Weltweit wachsen Männern Barthaare. Mal kürzer und mal länger, mal werden sie sorgfältig rasiert und mal bleiben sie als Bart stehen. Der Bartwuchs ist Teil der Körperbehaarung des Menschen und wahrscheinlich in etwa so alt wie die Menschheit selbst. Dementsprechend findet man in allen Kulturen Bartformen, solange das Barthaar nicht rasiert wird. Die Bartformen unterscheiden sich in den verschiedenen Kulturen enorm. Viele Jahrhunderte hatte der Bart einen kultischen Charakter, sehr oft religiös beeinflusst. Das kann man bis heute im jüdischen & muslimischen Glauben noch beobachten. In der säkularisierten Welt hat der Bart des Mannes nur noch eine modische Bedeutung. Hier will ich dir einen kleinen Überblick zum Thema „Bartwuchs in der Kulturgeschichte“ geben.

 

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Bartwuchs im Altertum

Bartwuchs in der Geschichte

Bereits im Alten Ägypten trugen die Pharaonen, auch die Frauen, einen Bart. Interessanterweise war dieser Bart aber künstlich und die echten Barthaare waren rasiert. Zu dieser Zeit war der Bartwuchs ein Zeichen der „virilen Omnipotenz“ (also ein absolutes Zeichen für Männlichkeit). Auch die Griechen waren stolz auf ihren Bartwuchs, der bei Todesfällen oder zur Bestrafung abrasiert wurde. Die Römer trugen lange Zeit einen Bart, kannten Sie bis in das 3. Jahrhundert die Rasur wahrscheinlich noch gar nicht. Als die Römer dann mit der griechischen Kultur in Berührung kamen, wurde es üblich sich zu rasieren.

Der Bartwuchs & die Bartformen außerhalb der Völker des römischen Reiches sind nicht wirklich belegt/ dokumentiert. Aber einige Forscher leiten aus den Religionen ab, dass der Bart auch bei diesen Völkern getragen wurde.

 

Bartwuchs in den Religionen Christentum, Judentum & Islam

Bärte im Judentum

Im Judentum ist bis heute bei strenggläubigen Juden ganz klar sichtbar, dass sich ein frommer Jude weder rasieren, noch trimmen darf. Orthodoxe und ultraorthodoxe Juden tragen lange Vollbärte & Schläfenlocken, deren Brauch sich biblisch belegen lässt. Im Christentum kennt man keine eindeutigen Vorgaben was den Bartwuchs angeht. Hier wechseln sich die Bartformen im Laufe der Jahrhunderte ab. Im Islam folgen strenggläubige Muslime den Vorgaben Mohammeds, die besagen, dass ein Mann einen Bart tragen muss, der unter dem Kinn eine Faustlänge lang ist und der Oberlippenbart gekürzt werden muss.

 

Bartwuchs im 19. und 20. Jahrhundert

Barttrends im 19. Jahrhundert

Als sich Europa globalisiert hat, wurde der Bart zu einer modischen Größe oder eben auch nicht. Man trug Schnauzbart, Vollbart, Koteletten oder Backenbart.

►► Der Bart als modisches Statement wurde entweder gar nicht getragen oder abwechselnd in vielen unterschiedlichen Bartformen. Es gab immer wieder Herrscher, die die Bartmode prägten, zum Beispiel Heinrich IV., nach dem sogar eine Bartform benannt wurde. Das hat sich bis heute nicht geändert, zwar nicht in Form von Herrschern, aber Schauspieler machen es vor. Trägt Brad Pitt einen Bart, kann man davon ausgehen, dass sich dieser schnell für eine Zeitlang etabliert.


 

Es begann die Rasur- der moderne Mann war glattrasiert

Barttrends in der Moderne

Mit der Erfindung des Rasierhobels durch King Champ Gilette (der Name dürfte allen Männern bekannt sein) wurde die Rasur viel günstiger und der moderne Mann war ab 1900 glattrasiert. Gilette war allerdings nicht der Begründer der Rasur, vielmehr profitierte er vom medizinischen Rat, in den Barthaaren sammeln sich Krankheitserreger. Ab 1970 etwa wurde wieder Bart getragen und war ein Zeichen der Beatniks und Hippies und galt als Merkmal für so genannte Querdenker. Seit etwa 20-25 Jahren entwickelte sich eine regelrechte Bartmode. In den Modemagazinen wurde vorgegeben, welche Bartform der moderne Mann trägt. Seitdem ist der Bartwuchs in der modernen Gesellschaft nur noch ein Modetrend.

Abgesehen von den Bartträgern, die sich keiner Mode unterwerfen und ihren Bart immer genauso tragen, wie sie ihn gut finden. Darunter finden sich einige Kuriositäten, die jeden Morgen mit viel Liebe in Form gebracht werden. Ich hoffe, ich hab dir keinen Honig um den Bart geschmiert, sondern ein paar interessante Infos zum Bartwuchs in der Kulturgeschichte gegeben.:)

 

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